Willkommen am Erasmus-Gymnasium
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Paris – eine aufregende Kunststadt
Montagmorgen: Unsere unvergessliche Reise begann unausgeschlafen und aufgeregt um 7.35 am Freiburger Bahnhof. Mit dem ICE in der luxuriösen 1. Klasse ging es nach Karlsruhe. Während der Fahrt spielte der gesamte Kurs ein witziges Online-Malspiel. Nach dem Umstieg in den französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV fühlte sich die fast dreistündige Fahrt viel kürzer an als gedacht. Am Bahnhof angekommen, spazierten und fuhren wir mit unserem Gepäck in der Metro durch Paris in Richtung unseres Hostels. Dort stellten wir unsere Koffer ab und begaben uns gleich danach in die Pariser Innenstadt. Wir besuchten den Platz des Louvre, den Jardin des Tuileries, den Obelisk, den Triumphbogen, die Champs Elysèe und sammelten unbeschreibliche erste Eindrücken der Stadt der Liebe.
Alle gemeinsam zeichneten wir zwischendurch im Park des Tuileries und genossen kekseessend die Atmosphäre zwischen Menschen, Tauben und vorwitzigen Staren. Nach einem langen Tag beendeten wir diesen mit einem gemeinsamen Abendessen im Hostel. Daraufhin zogen sich alle ermüdet und überwältigt in ihre Zimmer zurück.
Nach einem guten Frühstück im Hostel am Dienstagmorgen fuhren wir mit der Metro zum Musée D’Orsay. Wir durften mehrere Stunden eigenständig und angeleitet im Museum verbringen und bekamen Zeichenaufgaben. Für viele war das Musée D’Orsay das beste Museum von denen, die wir besuchten. Als Nächstes gingen wir zur wiederaufgebauten Notre Dame. Auf dem Platz vor der Kathedrale aßen wir dann gemütlich und erledigten eine großformatige Zeichenaufgabe mit Pastellkreiden. Das Pariser Rattenproblem in den Hecken entlockte uns den einen oder andern Schrei. Anschließend gingen wir in die Kathedrale hinein und analysierten außen die schöne Architektur der Kirche. Danach gingen wir alle zusammen in einem typisch französischen ArtDeco-Restaurant essen.
Am Abend gingen wir auf die Dachterrasse des Einkaufszentrums „La Fayette“. Von dort aus konnte man den Eiffelturm und die ganze Stadt mit Sonnenuntergang anschauen. Mit ganz vielen Fotos machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel.
Am Mittwoch mussten wir nach dem Frühstück schnell los, da wir es superpünktlich zu unserem Time-Slot um 9:30 Uhr in den Louvre schaffen mussten. Im Louvre schauten wir uns, alle gemeinsam als Gruppe, viele und riesige Kunstwerke an. Natürlich sahen wir auch kurz die Mona Lisa, aber sie ist einfach ein bisschen overrated.
Nach dem Louvre hatten wir Freizeit und zogen in kleinen Gruppen los, um Paris bei wunderschönem Wetter weiter zu erkunden. Gegen 18 Uhr trafen wir uns alle wiederund wollten dann eigentlich zu Sacre Coeur. Aber leider stiegen wir in einen falschen Zug ein und fuhren, da es ein Schnellzug war, eine Stunde in Richtung Flughafen. Auf dem Rückweg gingen wir dann noch in einen Supermarkt und jeder hat sich etwas zu Essen mitgenommen, was wir anschließend gemeinsam im Hotel aßen. Somit verlief der Abend zwar anders als geplant, er war aber trotzdem sehr schön.
Der Donnerstag fing mit einem spontanen Shoppingrausch auf einem lokalen Markt an. Anschließend machten wir einen Spaziergang über die alten Hochbahngleise, die jetzt ein Park sind. Danach ging es in das Picasso Museum, welches eine andere Stimmung als die anderen Museen ausstrahlte.
Nach dem Museum hatten wir Freizeit und genossen Paris gemeinsam als Gruppe unter anderem an der Seine.
Am Freitag frühstückten wir um 8 Uhr im Hostel und packten danach noch kurz unsere Sachen. Anschließend fuhren wir zum Cimetière du Père-Lachaise. Dort befassten wir uns etwa eine Stunde lang mit den verschiedenen Oberflächen und der Stimmung auf dem Friedhof und fertigten Frottagen an. Danach kauften wir uns Proviant in einer veganen Bäckerei und bei einem Supermarché. Im Anschluss holten wir unsere Koffer im Hostel ab und los ging die Rückreise mit dem TGV und ICE. Wegen eines medizinischen Notfalls mussten wir jedoch schon früher in Baden-Baden in den ICE umsteigen. Schlussendlich kamen wir dann doch gegen 18 Uhr glücklich in Freiburg an.

Text: Schüler*innen des Kunstprofils Klasse 10
Fotos: Simone Rengers
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