Unsere Hoffnung trägt blau!
Hinschauen, sehen, erkennen! Das ist es, was sich Menschen wünschen, die an der neuroimmunologischen Erkrankung ME/CFS leiden.
Noch nie gehört?
Genau das ist das Problem. Über 650.000 Menschen – unter ihnen schätzungsweise 80.000 Kinder – leiden unter dieser Krankheit, die ihr Leben völlig verändert. Ausgelöst werden kann ME/CFS zum Beispiel durch virale Infektionen wie Grippe, Covid oder Pfeiffersches Drüsenfieber.
Die Betroffenen leiden an krankhafter, dauerhafter Erschöpfung, die bis zur Bettlägerigkeit führen kann. Sie haben Schmerzen und sind häufig überempfindlich gegen Sinnesreize wie beispielsweise Tageslicht. In schlimmen Fällen können gerade junge Menschen nicht mehr am normalen Leben einer*eines Jugendlichen teilnehmen. Der Schulbesuch, das Treffen von Freund*innen, ja das Schreiben von WhatsApp-Nachrichten sind zu anstrengend und daher unmöglich.
Und genau darum haben viele von uns noch nie von dieser Erkrankung gehört: Weil sie dazu führt, dass eine normale Teilhabe am Leben schlichtweg unmöglich ist und die Betroffenen quasi unsichtbar werden.
Aber das darf und soll nicht geschehen! Und darum geht es bei der Aktion „Light up the night 4 me“. Damit die soziale Akzeptanz, aber auch die Forschung im Bereich ME/CFS besser werden, müssen die Menschen darauf aufmerksam gemacht werden.
Am 12. Mai werden viele Gebäude deutschlandweit blau angestrahlt, um auf die Krankheit und ihre Folgen aufmerksam zu machen und daran zu erinnern, dass die Erkrankten nicht in Vergessenheit geraten dürfen. In Denzlingen werden beispielsweise die Kirche St. Jakobus sowie das Rathaus blau beleuchtet werden.
Auch Mitglieder unserer Schulgemeinschaft sind von ME/CFS betroffen. Heute kann ein guter Anlass sein, um noch einmal ganz besonders an sie zu denken.
Weitere Informationen zur Erkrankung und zur Aktion findet man unter:
dem Hashtag
#LightUpTheNight4ME
sowie auf den Seiten
https://lightupthenight4me.wixsite.com/website
https://www.mecfs.de/daten-fakten/
Text: Lucia Weidner
Hinschauen, sehen, erkennen! Das ist es, was sich Menschen wünschen, die an der neuroimmunologischen Erkrankung ME/CFS leiden.
Noch nie gehört?
Genau das ist das Problem. Über 650.000 Menschen – unter ihnen schätzungsweise 80.000 Kinder – leiden unter dieser Krankheit, die ihr Leben völlig verändert. Ausgelöst werden kann ME/CFS zum Beispiel durch virale Infektionen wie Grippe, Covid oder Pfeiffersches Drüsenfieber.
Die Betroffenen leiden an krankhafter, dauerhafter Erschöpfung, die bis zur Bettlägerigkeit führen kann. Sie haben Schmerzen und sind häufig überempfindlich gegen Sinnesreize wie beispielsweise Tageslicht. In schlimmen Fällen können gerade junge Menschen nicht mehr am normalen Leben einer*eines Jugendlichen teilnehmen. Der Schulbesuch, das Treffen von Freund*innen, ja das Schreiben von WhatsApp-Nachrichten sind zu anstrengend und daher unmöglich.
Und genau darum haben viele von uns noch nie von dieser Erkrankung gehört: Weil sie dazu führt, dass eine normale Teilhabe am Leben schlichtweg unmöglich ist und die Betroffenen quasi unsichtbar werden.
Aber das darf und soll nicht geschehen! Und darum geht es bei der Aktion „Light up the night 4 me“. Damit die soziale Akzeptanz, aber auch die Forschung im Bereich ME/CFS besser werden, müssen die Menschen darauf aufmerksam gemacht werden.
Am 12. Mai werden viele Gebäude deutschlandweit blau angestrahlt, um auf die Krankheit und ihre Folgen aufmerksam zu machen und daran zu erinnern, dass die Erkrankten nicht in Vergessenheit geraten dürfen. In Denzlingen werden beispielsweise die Kirche St. Jakobus sowie das Rathaus blau beleuchtet werden.
Auch Mitglieder unserer Schulgemeinschaft sind von ME/CFS betroffen. Heute kann ein guter Anlass sein, um noch einmal ganz besonders an sie zu denken.
Weitere Informationen zur Erkrankung und zur Aktion findet man unter:
dem Hashtag
#LightUpTheNight4ME
sowie auf den Seiten
https://lightupthenight4me.wixsite.com/website
https://www.mecfs.de/daten-fakten/
Text: Lucia Weidner
